stille hunde
kooperationen




Prävention durch Theaterarbeit: stille hunde in Zusammenarbeit mit der
Polizeiinspektion Göttingen dem Präventionsverein komm.pakt, den Vereinen
Blickwechsel und Frauen-Notruf und dem Jungen Theater Göttingen


Für eine Reihe von Theaterprojekten in Göttinger Schulen haben sich, initiiert
vom Präventionsteam der Göttinger Polizei und dem Göttinger Präventionsvereins
komm.pakt e.V. vier Bildungs- und Sozialeinrichtungen mit den theaterpädagogischen
Teams zweier Göttinger Theater zusammengefunden. An der praktischen Durchführung
der schulischen Informationsveranstaltungen, der theaterpädagogischen Workshops
und der szenischen Erarbeitung sind neben dem Team von stille hunde, der
Verein für Medien- und Kulturpädagogik Blickwechsel e.V., das Göttinger
Beratungszentrum für sexuelle und häusliche Gewalt Frauen-Notruf und das
Junge Theater Göttingen beteiligt. Ziel des gemeinsamen Modellprojekts ist
vorrangig die Aufklärung über die Gefahren, die jugendlichen Nutzern durch das
Internet erwachsen können, und die Anleitung zu selbständigem, aber bewusstem
Umgang mit dem Medium. Die Arbeitsergebnisse der Schulprojektwochen werden am
23. Juni 09 im Jungen Theater Göttingen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.



Szenisches Konzert: stille hunde in Zusammenarbeit mit den Internationalen
Händel-Festspielen Göttingen, dem Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen, dem Göttinger
Knabenchor und dem Göttinger Symphonie Orchester


Im Rahmen der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 09 wird am 26. Mai 09
in der Universitätsaula am Wilhelmsplatz eine musikalische Biografie Georg Friedrich
Händels für Jugendliche ab 12 Jahren aufgeführt. Am Vortag wird es eine Präsentation
des szenischen Konzerts im Foyer des Otto-Hahn-Gymnasiums geben. Das Konzept der
Veranstaltung wurde vom Leiter des Göttinger Knabenchors Michael Krause und dem
Team von stille hunde in Zusammenarbeit mit den Göttinger Händel-Festspielen und
dem Göttinger Symphonie Orchester entwickelt. Die musikalische Leitung der Veranstaltung
übernimmt Michael Krause, den Spieltext und die Inszenierung mit Schülerinnen und
Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums steuern Stefan Dehler und Christoph Huber bei.



Klassenzimmerstück zum Thema „Erziehung im Dritten Reich“: stille hunde in Zusammenarbeit
mit der KZ Gedenkstätte Moringen


„Die Besserung“ wurde durch die Ausschreibung eines Förderschwerpunktes des Landschaftsverbandes
Südniedersachsen e.V. initiiert. Zielsetzung waren Projekte für ein jugendliches Publikum,
die in Zusammenarbeit von professionellen Kunstschaffenden und Bildungseinrichtungen entstehen
und in den südniedersächsischen Landkreisen gezeigt werden sollten. Das Stück wurde nach der
gemeinsamen planerischen Vorarbeit von stille hunde und der KZ Gedenkstätte Moringen realisiert,
die auch die benötigten Quellen zur Verfügung stellte und die wissenschaftliche Betreuung und
pädagogische Beratung übernommen hat. Darüber hinaus stehen im Anschluss an jede Aufführung
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte für ein Nachgespräch, für Fragen und Diskussionen
zur Verfügung.

Das entstanden Stück, das für eine Präsentation im Klassenzimmer konzipiert wurde, richtet sich
an Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen des Unterrichts mit den Themen „Ideologie des NS-Staats“
und „Jugend im Dritten Reich“ beschäftigen und soll helfen den Unterrichtsstoff auf eine ungewöhnliche
Weise zu vertiefen. Die Figuren, Äußerungen und Handlungen des Stückes sind fiktiv, geben aber die
Zeitumstände und die Situation im Jugendkonzentrationslager Moringen im wesentlichen so wieder,
wie es Überlebende berichtet haben und die überlieferten Dokumente belegen.

Spieltext und Theaterproduktion entstanden mit großzügiger Förderung durch den Landschaftsverband
Südniedersachsen e.V. und die Jugendstiftung Northeim.



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