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stille hunde NippleJesus
Monolog von Nick Hornby, mit Christoph Huber Spielort: Apex zum stück Den ehemaligen Türsteher David hat es in die Kunstszene verschlagen. Seit ein paar Wochen ist er Aufseher in einer Galerie. Den Job hat er vor allem seiner Frau zuliebe angenommen - na ja, man wird nicht jünger, und die Arbeitszeiten im Nachtclub sind für einen Familienvater nicht die besten. Ein kleiner Trost ist, dass ihm die Museumsleitung eine seinen Fähigkeiten angemessene Sonderaufgabe zugeteilt hat. David ist abgestellt, um ein Kunstobjekt zu bewachen, das Potential zum Skandal hat: NippleJesus heißt das Werk einer jungen Künstlerin, das den gekreuzigten Christus zeigt - zusammengesetzt aus Bildern nackter Frauenbrüste. Anfänglich ist David schockiert von dem seltsamen Pornopuzzle, aber je länger er sich mit dem Bild beschäftigt, je mehr er mit dogmatischen Kunstrichtern und Sittenwächtern konfrontiert wird, um so eher findet er sich bereit, die Arbeit der Künstlerin zu verteidigen. Als es eines Tages religiösen Fanatikern gelingt, einen Anschlag auf das Bild zu verüben, ist er tief geknickt - und muss wenig später feststellen, dass er mehr als er jemals ahnte, Teil des Kunstwerks geworden ist. Der Monolog des Kult-Autors Nick Hornby aus dem Buch Speaking with the Angel ist eine geistreiche Komödie über Kunst und Kommunikation - und der einzige Text, den der Autor bislang für die Bühne freigegeben hat. stille hunde zeigt die Geschichte des sich zunehmend mit dem Skandalwerk identifizierenden Aufsehers David mit Christoph Huber in der Hauptrolle in den Räumen der Galerie Apex. Die Premiere am 30. Januar 2010 ist Teil der Vernissage einer neuen Ausstellung. Die Tantiemen der Theateraufführung gehen an den Treehouse Trust, London, einer Stiftung zur Förderung autistischer Kinder, deren Mitbegründer Nick Hornby ist. Fotografien von stille hunde (copyright) |
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